Das Bundesamt für Cybersicherheit

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) ist eine neue, nach dem NISG 2026 bundesweit zuständige Behörde in Österreich. Es wurde als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Inneres eingerichtet.

Seine Aufgaben reichen deutlich über die reine Bearbeitung von Cyberangriffen hinaus: Es koordiniert die österreichische Cybersicherheitsstrategie, leitet nationale Koordinierungsstrukturen, erstellt Lagebilder, betreibt die zentrale Anlaufstelle und das GovCERT, ermächtigt CSIRTs und lässt unabhängige Prüferinnen und Prüfer zu. Außerdem übt es Aufsichts- und Durchsetzungsmaßnahmen gegenüber wesentlichen und wichtigen Einrichtungen aus.

Das zentrale Ziel ist, ein hohes und einheitliches Cybersicherheitsniveau in ganz Österreich zu gewährleisten. Damit sollen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft besser vor digitalen Bedrohungen geschützt werden.

Aufgaben des Bundesamtes

Wichtige Informationen


Markus Kasinger, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit
© BMI/G. Pachauer

Zitat des Direktors des Bundesamtes für Cybersicherheit

„Cyberangriffe machen nicht an Sektor- oder Organisationsgrenzen halt. Deshalb brauchen wir eine Stelle, die den Überblick behält, Risiken erkennt und im Ernstfall die richtigen Akteurinnen und Akteure zusammenbringt. Unser Anspruch ist, nicht erst dann aktiv zu werden, wenn ein Angriff passiert, sondern Cybersicherheit gemeinsam mit Staat, Wirtschaft und unseren Partnerinnen und Partnern nachhaltig zu stärken.“

Dipl.-Ing. Markus Kasinger, Bakk. techn. Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit