Österreichische Strategie für Cybersicherheit (ÖSCS)

Die Österreichische Strategie für Cybersicherheit 2021 (ÖSCS 2021) bildet den strategischen Rahmen für die nationale Cybersicherheitspolitik Österreichs. Sie verfolgt das Ziel, die Cybersicherheit in Österreich zu stärken und einen sicheren Cyberraum zu schaffen. Dabei versteht sie Cybersicherheit als gemeinsame Aufgabe von Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Die ÖSCS 2021 definiert zentrale strategische Ziele. Dazu gehören die frühzeitige Erkennung und Bewältigung von Cyberbedrohungen, der Schutz kritischer Informationssysteme, die Verbesserung des nationalen Cyberlagebildes sowie die Stärkung von Cybersicherheitskompetenzen und die Stärkung internationaler Zusammenarbeit.

Ergänzt wird die Strategie durch einen dynamischen Maßnahmenkatalog. Darin werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der strategischen Ziele festgelegt und regelmäßig weiterentwickelt.

Mit dem NISG 2026 erhält das Bundesamt für Cybersicherheit eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der ÖSCS. Es koordiniert die Erstellung der Strategie unter Einbindung der Cyber Sicherheit Steuerungsgruppe (CSS). Die Bundesregierung erlässt die Strategie schlussendlich.

Darüber hinaus leitet das Bundesamt für Cybersicherheit zentrale nationale Koordinierungsstrukturen und trägt damit wesentlich zur Umsetzung und Weiterentwicklung der österreichischen Cybersicherheitspolitik bei.

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Letzte Aktualisierung: 23. September 2026